Sarlóspuszta

DIE GESCHICHTE VON SARLÓSPUSZTA

Wie die Betyaren erzählen...

Im Jahre 1710, während einer der Feldzüge der Kuruzen, lagerte hier der Fürst Ferenc Rákóczi der Zweite. Hier traf er die schöne Sára Sarló, in die er sich sofort verliebte.
Als Liebesnest ließ er dem Mädchen das Herrenhaus bauen und gab dem Haus den Namen " die Puszta von Sára Sarló" . (Puszta=Pußta)
Während des Exils des Fürsten in der Türkei bot Sarlóspuszta den Betyaren und den fliehenden Freiheitskämpfern eine Zuflucht, wo sie sowohl auf Versorgung als auch auf Schutz rechnen konnten.

Wie die Historiker erklären
Tatárszentgyörgy: ist eine der ältesten Ortschaften im Komitat Süd-Pest. Ihre ältesten Funde sind mit der Bronzezeit verbunden. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1507 urkundlich erwähnt. Im Fünfzehnjährigen Krieg entvölkerte sich das Dorf. Bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts wurde das Dorf allmählich besiedelt.

DIE NATURSCHÄTZE VON SARLÓSPUSZTA

Sarlóspuszta befindet sich auf einem der großen Gebiete Ungarns, auf der Tiefebene, näher bestimmt auf dem Donau-Theiß- Zwischenstromland.Verwaltungsmäßig gehört dieses Gebiet zu dem Komitat Pest, und wegen seines Klimas, seiner Hydrographie und seiner Flora und Fauna gilt es als Zuständigkeitsbereich des Nationalparks Kiskunság.

Einige Worte über den Nationalpark

Er wurde als Zweiter nach dem Nationalpark zu Hortobágy im Jahre 1975 gegründet.Die Einheimischen, das Komitat und auch die Stadt Kecskemét unterstützten den Plan des Nationalparks, damit dieser Nationalpark mit zersplitterten Bauernwirtschaften seinen Charakter und seinen Wert entsprechend schützen kann.Während der Naturschutz anderswo nur eine Beschränkung und ein Verbot bedeutete, galt er hier von Anfang an als Stolz.Außer dem Naturschutz bekamen auch die traditionelle Viehzucht auf der Puszta, der Schutz des Gehöftsystems, die wissenschaftliche Forschung, der Unterricht, die Kenntnissenverbreitung, der Fremdenverkehr und die Unterstützung des traditionellen Reitsports eine wichtige Rolle.

Die Besonderheit des Parks besteht darin, dass er nicht auf einem weitliegenden großen Gebiet liegt, sondern aus mehreren vereinzelten Gebieten von verschiedener Größe, deshalb kann er als Mosaik-Park bezeichnet werden.Diese Gebiete bildeten einst ein einheitliches Flächenausmaß, dann wurden sie durch die Verbreitung der Landwirtschaft voneinander getrennt.Die Flora und Fauna zeigt aber auch heute den ehemaligen Zusammenhang dieser Gebiete.

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